
Puneh Ansari
Geboren 1983 in Wien, Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Bisherige Veröffentlichungen: Hoffnun’ (2017), Hallo Everybody (2023), beide erschienen im Mikrotext Verlag Berlin, beide mit Zeichnungen der Autorin selbst illustriert sowie 2019 das Hörspiel Ludmilla für Ö1 in Kooperation mit dem kunsthistorischen Museum Wien.

Irene Diwiak
Geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, Studium in Wien. Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien. Autorin mehrerer Romane und Theaterstücke, zuletzt: Sag Alex, er soll nicht auf mich warten (Roman) bei C.Bertelsmann, 2023, Die Erwachsenen (Theaterstück), Uraufführung im Theater Kosmos Bregenz, 2024.

Jürgen-Thomas Ernst
Geboren 1966, Dramatiker, Schriftsteller und Sachbuchautor zum Thema Wald und Klimawandel. Seine literarischen Themen kreisen oft um das Spannungsfeld menschlicher Macht und Ohnmacht. Zahlreiche Publikationen und literarische Auszeichnungen. Unter anderem erhielt er den Sir Walter Scott Preis für seinen historischen Roman Anima. Für seine Theaterstücke erhielt er mehrere Dramatikerstipendien des Bundesministeriums.

Cornelia Hülmbauer
Geboren 1982 in Niederösterreich, ist Autorin von Lyrik, Prosa, Essays und Hörstücken. Sie studierte Anglistik und Kunstgeschichte sowie Sprachkunst in Wien und Malta und promovierte in angewandter Linguistik. Ihr Lyrikdebüt MAU OEH D (2018) erschien bei Sukultur, der Roman oft manchmal nie (2023) bei Residenz. Für ihr Schreiben wurde sie u.a. mit dem Theodor Körner Preis, dem Marianne von Willemer Preis und dem Emil Breisach Preis ausgezeichnet.

Anna Katharina Laggner
Geboren 1977 in Graz, studierte internationale Wirtschaftsbeziehungen und lebt als Autorin, Radiomacherin und Künstlerin in Wien und Oberösterreich. Sie ist Sendungsgestalterin und Moderatorin für Ö1 und schreibt für FM4 über Film. Als Tonkünstlerin hat sie Hörstücke und Installationen u. a. für den Steirischen Herbst, das Festival der Regionen oder die NGBK Berlin realisiert. Veröffentlichungen in Anthologien. 2023 erschien ihr erster Roman Fremdlinge beim Residenz-Verlag.

Barbi Marković
Geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik, lebt seit 2006 in Wien. 2009 erschien ihr Thomas-Bernhard-Remix-Roman Ausgehen bei Suhrkamp. Für den Roman Superheldinnen (Residenz, 2016) erhielt sie den Literaturpreis Alpha, den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises sowie den Priessnitz-Preis. 2017 las sie beim Bachmann-Preis. 2023 erhielt sie den Kunstpreis Berlin für Literatur. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen: Die verschissene Zeit (2021) und Minihorror (2023).

André Pilz
Geboren 1972, seit 2007 freier Autor, sechs Romane, zuletzt bei Suhrkamp Morden und lügen, Zwei Theateradaptionen (Deutsches Theater Berlin und Halle 7 in München). Lebt in Vorarlberg und liebt Bücher, Serien, E-Gitarren und die Leiblach.

Verena Roßbacher
Geboren 1979 in Bludenz, Österreich, aufgewachsen in St.Gallen, studierte Philosophie und Theologie in Zürich und später am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Mon Chéri und unsere demolierten Seelen ist nach ihrem Debüt Verlangen nach Drachen (2009), Schwätzen und Schlachten (2014) und Ich war Diener im Hause Hobbs (2018) ihr vierter Roman bei Kiepenheuer & Witsch. Bodensee-Literaturpreis 2022, Österreichischer Buchpreis 2022.

Tonio Schachinger
Geboren 1992 in New Delhi, studierte Germanistik an der Universität Wien und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Nicht wie ihr, sein erster Roman, wurde mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet und stand 2019 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis, den er 2023 für seinen zweiten Roman, Echtzeitalter, erhielt. Tonio Schachinger lebt in Wien.

Susanne Tägder
Geboren 1968 in Heidelberg, hat in Deutschland und den USA studiert und arbeitete danach als Richterin in Karlsruhe. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Für ihre literarischen Texte wurde sie u. a. mit dem Walter-Serner Preis und dem Harder Literaturpreis ausgezeichnet. Das Schweigen des Wassers, ihr erster Kriminalroman, erscheint im März 2024.

Armin Thurnher
Geboren 1949 in Bregenz. Mitbegründer, Miteigentümer und Chefredakteur des Falter. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Preis des
österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, Otto-Brenner Preis für den Einsatz für ein soziales Europa und Bruno Kreizky Preis für das politische Buch, Preis für das publizistische Gesamtwerk. Bei Zsolnay erschienen zuletzt Republik ohne Würde (2013), Ach, Österreich! Europäische Lektionen aus der Alpenrepublik (2016), Fähre nach Manhattan (2019) und Anstandslos. Demokratie, Oligarchie, österreichische Abwege (2023).

Mikael Vogel
Mikael Vogel, in Bad Säckingen geboren, ist Lyriker und hat bislang sechs Gedichtbände veröffentlicht, u.a. Dodos auf der Flucht. Requiem für ein verlorenes Bestiarium (Verlagshaus Berlin, 2018). Er ist u.a. mit dem LeseLenz-Stipendium als Hausacher Stadtschreiber 2019 ausgezeichnet worden. Sein nach Bregenz mitgebrachtes Gedichtgeschenk wird im Herbst 2024 auch in seinem neuen Gedichtband Herzensbrecherinnen erscheinen.

Laura Vogt
Geboren 1989 in Teufen (Schweiz), studierte Kulturwissenschaften in Luzern und Literarisches Schreiben in Biel. Zuletzt erschien ihr dritter Roman Die liegende Frau (FVA 2023), der auf die Romane So einfach war es also zu gehen (2016) und Was uns betrifft (2020) folgte. Sie schreibt neben Prosa auch lyrische und dramatische Texte und ist immer wieder in interdisziplinäre Projekte involviert. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Ostschweiz.
